Artikelliste

In Berlin schmeckt’s

Kulinarische Streifzüge quer durch die Stadt.

Vom Eckimbiss bis zum gestärkten weißen Tischtuch – in Berlin kann man es sich an immer neuen Orten schmecken lassen, und es gibt kaum einen Winkel, wo sich nicht die eine oder andere manchmal auch ungewohnte Köstlichkeit entdecken ließe. Unsere Autorin Susann Sitzler ist schon einmal vorgegangen.

 

Affenliebe – das Gestalten am Breitscheidplatz


Ein Ort, wie er in der Gegend am Zoo lange gefehlt hat: charmant, stilvoll, unkompliziert [Foto: www.news.gestalten.com/pavilion]

Die Eröffnung des Bikini-Hauses am Breitscheidplatz im Frühjahr 2014 hat die Aufmerksamkeit von Einheimischen und Touristen gleichermaßen auf sich gezogen. Von Anfang an zum Lieblingsort entwickelte sich die Aussichtsterrasse auf dem Dach. Von hier hat man einen bezaubernden Blick auf die Affen im Zoo. Aber auch der „Gestalten Pavilion“ ist ein Grund, dort oben zu verweilen. Angeschlossen an den gleichnamigen Design- und Accessoire-Laden ist es ein Café, wie es in dieser Gegend lange gefehlt hat: Ästhetisch, aber gelassen. Stylisch, aber ohne Arroganz. Und mit einer originellen, qualitativ überzeugenden Karte.

03 - April 2015
Genuss

„Wie aus einem Niemand ein Jemand wird“

Wenn Matthias Schweighöfer produziert und schauspielert, wird ein Kinofilm zum Kassenschlager. „Der Nanny“ startete Ende März und übernahm gleich Platz  eins der deutschen Kinocharts. Es ist sein vierter Film, bei dem Schweighöfer erfolgreich vor und hinter der Kamera steht, Regie hat er auch geführt. Neu ist, dass der 34-Jährige in seiner jüngsten Eigenproduktion den fiesen Part übernimmt und einen skrupellosen Immobilienhändler und alleinerziehenden Vater spielt, der sich nicht um seine Kinder kümmert.

03 - April 2015

Nudel-Krimi mit Happy End

Doris Burneleit, Patronin in der „Trattoria Paparazzi“ in Prenzlauer Berg, wollte einfach kochen, was ihr schmeckt – dann stand die Stasi da, der US-Botschafter fuhr mit Limousine vor, Rom dachte, sie sei Spionin. Stefan Elfenbein sprach mit der Frau, die als Einzige in der DDR ein italienisches Restaurant besaß.

Frau Burneleit, warum Sie? Woher die italienische Zunge? Groß geworden sind Sie im Benndorf am Südharz, Italien war jwd, hinterm Eisernen Vorhang …

03 - April 2015

„Als ob es ein Theater des Schreckens wäre“

Gunther von Hagens’ Körperwelten-Wanderausstellungen finden seit Jahren weltweit Beachtung. Über 40 Millionen Besucher haben in den Schauen bereits die Plastinate aus dem Körperspendeprogramm des Mediziners besichtigt. Ende Februar hat von Hagens am Berliner Fernsehturm ein ständiges Museum eröffnet und damit erneut eine heftige Diskussion über die öffentliche Zurschaustellung von Plastinaten ausgelöst. Berliner Leben sprach mit dem Philosophen und Ethiker Prof. Dr. Franz Josef Wetz über das erste Menschen Museum.

03 - April 2015

Tower-Lounge im Atrium Tower am Potsdamer Platz eröffnet

Modernste Architektur, einzigartiger Panoramablick, hohe Aufenthaltsqualität: Der Atrium Tower am Potsdamer Platz, einer der Premium-Towers of Berlin, hat im 11. Geschoss die aufsehenerregende Tower-Lounge eröffnet. Die durch die filigrane Transparenz hervorgerufene Raumatmosphäre im Open Space-Stil bietet für Unternehmen und Institutionen, die an Berlins erster Adresse residieren möchten, das ideale Ambiente.

03 - April 2015
Stadt

Pionier der Unterhaltungsgastronomie

Hans-Peter Wodarz hat den dornigen Weg der deutschen Gourmetlehrlinge begleitet – und mit einem einfachen Trick den Bann der Ernsthaftigkeit gebrochen.

Enten pflastern seinen Weg. Und ein unerschütterlicher Optimismus. Hans-Peter Wodarz gehört zu jenen Menschen, die mitgeholfen haben, dass aus Deutschlands kulinarischer Wüste ein Biotop geworden ist, in dem das Sahnehäubchen seinen Gnadenplatz ganz hinten links in der Ecke hat.

03 - April 2015

Hauptstadt der Flaneure

[Abb.: Berliner Leben]

Heute: Umbauarbeiten seit 300 Jahren!

Liebe Mitflaneure!

Wenn man Ihren Flaneur fragt, wo in Berlin er seiner Lieblingsbeschäftigung am einfachsten nachgehen kann, muss er nicht lange nachdenken. Sondern wird gleich und mit voller Überzeugung sagen: „Am Potsdamer Platz!“

Anfang des 18. Jahrhunderts lag der Potsdamer Platz unmittelbar vor der damaligen Stadtmauer und wurde schnell zum Verkehrsknotenpunkt, der Ostpreußen mit dem Rheinland verband.

Ein Haus mit Symbolkraft

50 Jahre Europa-Center

Es ist ein Wahrzeichen, das ein Vierteljahrhundert auf keinem Motiv der Postkarten und in fast keinem Film West-Berlins fehlen durfte. Am 2. April 1965 eröffnete das Haus mitten in West-Berlin in einer Kombination aus Shopping-Center und Bürogebäude. Berühmt wurde es auch für sein Markenzeichen, den Mercedes-Stern auf dem Dach. 

03 - April 2015
Stadt