abonnieren

Modeschmuck – ein Gelächter aus Farbe, Pracht und ordentlich Bling-bling

1) Yves Saint Laurent, rot-orange emailliertes Collier mit passenden Ohrclips, 1980er Jahre, Privatsammlung Gisela Wiegert 2 ) Coco Chanel, Collier aus dunkelroten Glassteinen in quadratischen Fassungen und Perlfransen, 1960er Jahre, Privatsammlung Gisela Wiegert 3 ) Moschino, Mehrreihiges Perlcollier mit roten Glasherzchen und Perlfransen, 1990er Jahre, Privatsammlung Gisela Wiegert 4) Miriam Haskell, Armreif, Brosche, Ohrclips, 1940–1950. Privatsammlung Gisela Wiegert 5) Christian Dior, Collier mit zwei Paar passenden Ohrclips, Hersteller: Henkel & Grosse, 1977, Privatsammlung Gisela Wiegert 6) Christian Dior, Collier aus Neusilber und Glassteinen in Vulkanoblau, Hersteller: Henkel & Grosse, 1962, Privatsammlung Gisela Wiegert [Fotos: ©Hartmut Springer, Gronau]

Räumen wir zuerst mit dem Missverständnis auf: Modeschmuck ist weder minderwertiger Tand noch nachgemachtes Geklunker. Sondern eine eigenständige, anspruchsvolle Gattung der Modeaccessoires. Zwar sind die Materialien nicht edel wie bei Echtschmuck. Doch zumindest in den frühen Jahren war auch „costume jewelry“ – Kostümschmuck, wie er auf Englisch heißt – geprägt von handwerklicher Sorgfalt, gestalterischer Originalität und häufig sogar von außerordentlichem Witz: die arme und doch lebenssprühende Cousine des echten Schmucks. Ihre Geschichte erzählt jetzt die Ausstellung „Bijoux Bijoux!“ im Kunstgewerbemuseum.

Sport aus Berlin

Abb.: Fotolia / doublebubble_rus

 „Die WM im eigenen Land ist die Generalprobe für Olympia“

Handball ist die einzige Sommersportart, die ihre Weltmeisterschaft im Winter austrägt. Nicht am Ende, sondern mitten in der Saison. Ein Grund: Die Akteure sollen voll im Saft stehen und nicht nach Abschluss der Titelkämpfe noch einmal die letzten Kraftreserven mobilisieren müssen. Ein anderer: Die Zuschauer sind nicht übersättigt von den unzähligen Begegnungen in Meisterschaft, nationalem Pokal und den verschiedenen internationalen Wettbewerben und heiß auf die besten Nationalmannschaften.

Freiheit ohne Vergleich

[Foto: Edgar Nemschok]

Parkour ist boomender Trend in Berlin. Bis zu 6 000 halten sich auf diese Art unter freiem Himmel in Bewegung

Der Skoda-Kombi mit dem Kennzeichen aus dem Landkreis Barnim fährt plötzlich langsamer, kommt kurz darauf zum Stehen. Der Fahrer schaut fasziniert durch seine Windschutzscheibe, wie im Parkhaus nahe dem Berliner Gesundbrunnen-Center ein junger Mann eine Betonsäule erklimmen will.