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Filme gucken in der Leichenhalle

Neuer Kulturort im Wedding [Foto: © Cordia Schlegelmilch]

Wie ein ehemaliger Hausbesetzer aus einem Krematorium ein Kulturzentrum machte.

Wenige Meter neben den Gräbern wummern die Bässe. In der Gerichtstraße 37/38, fünf Gehminuten von der U-Bahn-Station Wedding, liegt ein Urnenfriedhof. Hier ruhen die Attentäter des 20. Juli 1944. Die Leiche von Graf von Stauffenberg ließ Heinrich Himmler allerdings wieder ausgraben, um sie im angrenzenden Krematorium verbrennen zu lassen – die Auferstehung sollte so verhindert werden. 

Potsdamer Platz – Berlins pulsierendes Zentrum

Der neue Flagship-Store von Habitat wurde erst im September eröffnet [Foto: Habitat]

Am 3. Oktober jährte sich die Wiedervereinigung zum 25. Mal. Einer der zentralen Plätze, der wie kein anderer für die Teilung Deutschlands steht, ist der Potsdamer Platz mitten im Herzen der Hauptstadt, den einst die Mauer teilte. Heute zählt er zu den größten und bekanntesten Plätzen dieser Welt und gilt als Berlins erste Adresse für Unternehmen, Besucher und Berliner. Neben hochwertigen Büro-, Wohn- und Einzelhandelsflächen und modernster Architektur bietet das Quartier ein umfangreiches Freizeit- und Gastronomieangebot.

Pokerhauptstadt Berlin

Kevin MacPhee freute sich über den Sieg beim Main Event und den Gewinn von 883 000 Euro. Marcel Langner, Bernd Plättrich und Jack Effel (v. l.) gratulierten [Fotos: Spielbank Berlin]

Bei der World Series of Poker (WSOP) wurden in Berlin die letzten Karten gelegt. Vom 8. bis 24. Oktober war die Spielbank Berlin, die erst Anfang Oktober ihren 40. Geburtstag feierte, Gastgeber und Austragungsort dieser hochkarätigen und weltweit größten Turnierserie. „Mit dieser erstmals bei uns gespielten WSOP ist es uns gelungen, einen weiteren Meilenstein bei der Durchführung großer Events zu setzen“, freute sich der zuständige Direktor, Marcel Langner. 

In Berlin schmeckt’s

Kulinarische Streifzüge quer durch die Stadt.

Vom Eckimbiss bis zum gestärkten weißen Tischtuch – in Berlin kann man es sich an immer neuen Orten schmecken lassen, und es gibt kaum einen Winkel, wo sich nicht die eine oder andere manchmal auch ungewohnte Köstlichkeit entdecken ließe. Unsere Autorin Susann Sitzler ist schon einmal vorgegangen.

 

Vietnam in Style – das Chum & Friends in Friedrichshain


 [Foto: Chum&Friends]

Asiatisch Essen in Berlin hat sich gewandelt: Mit „Chinapfanne“ und Glutamatküche haben moderne Lokale wie das „Chum & Friends“ in der Niederbarnimstraße nichts mehr zu tun. Stattdessen sticht das vor Kurzem eröffnete Lokal durch seine kunstvolle Optik zwischen den ganzen Sättigungsbetrieben an dieser Ausgehmeile hervor. Das Ambiente balanciert gekonnt zwischen clean und düster; grobe Holztische, Vogelkäfige und Limonade in dickbauchigen Einmachgläsern locken schon vor der Tür.

Genuss